» » #bike2work 2018 – Die Statistik

#bike2work 2018 – Die Statistik

eingetragen in: Buschfunk | 3

Wie auch im vergangenen Jahr habe ich in 2018 ab und an das Auto für den Weg zur Arbeit stehen lassen und habe stattdessen mein NORWID Kattegat für den Weg ins Büro genutzt. Dabei ist ganz schön was zusammen gekommen und da ich ja ein kleiner Statistikfreak bin, habe ich das natürlich auch wie im vergangenen Jahr in eine Grafik gepackt.

An 79 Arbeitstagen habe ich mich für die tägliche Fahrt ins Büro auf das Rad geschwungen. Das stellt gegenüber 2017 eine Steigerung von 68% und 36% aller Arbeitstage dar. Nicht ganz unschuldig war wohl auch der bombige Sommer, so dass gerade mal 9 Regenfahrten dabei zusammen kamen. Das entspricht 8,8%! Schlechtes Wetter kann also wohl kaum eine Ausrede sein das Fahrrad stehen zu lassen! 😀 Einen Regentag definiere ich übrigens so, dass ich während mindestens einer Fahrt (Hin- und/oder Rückfahrt) so vom Regen genervt bin, dass ich anhalte und die Regenjacke überziehe.

An gerade mal 8,8% der Tage gab es einen Regenschauer!


Die Fahrzeit summierte sich auf dieser Distanz auf ca. 276,5 Stunden. Als Couchpotato hätte man in dieser Zeit 754 Folgen von Family Guy schauen könne. Das würde ausreichen um jede bisher erschienene Folge zwei Mal zu sehen.

5.000 km #bike2work waren am 5.11.2018 voll
5.000 km #bike2work waren am 5.11.2018 voll

Insgesamt habe ich 5.530 km zurückgelegt. Ursprünglich hatte ich für 2018 4.000 km als Jahresziel angepeilt. So hätte ich gegenüber den 3.290 km von letztem Jahr eine respektable Steigerung geschafft. Allerdings hatte ich das Ziel schon Ende September erreicht. So habe ich die Messlatte auf 5.000 km erhöht. Mein Gefühl sagt mir jetzt, dass ich mit den nun gefahrenen 5.530 km ziemlich an der Grenze von dem für mich Machbaren angekommen bin, ohne dass es in Stress ausartet.

Von meinem Heimatort bis nach Kansk in Sibirien hätte ich radeln können! Ruhig mal googlen den Ort… 😉

15.247 Höhenmeter bin ich auf meiner Fahrt geklettert. Bezogen auf die Entfernung wahrlich nicht viel, aber immerhin entspricht das fast zwei Mal dem Shispare in Pakistan, oder etwas greifbarer ausgedrückt 2874 senkrecht aufeinander gestellte VW T5 Busse mit langem Radstand.

Natürlich ist bei der ganzen Radfahrerei einiges an Energie flöten gegangen. Grob gesagt habe ich an jedem Tag, an dem ich das Radel zum Pendeln genutzt habe, meinen Tagesbedarf verdoppelt. Im Summe entspricht das dem Energieinhalt von 52,3 kg HARIBO Tropifrutti. Jaja,… ich weiß, wieder so ein greifbarer Vergleich, aber wäre es besser anzugeben, dass der Energieverbrauch dem theoretischen Energieinhalt von 9,79 mg Uran 235 entspricht? (Zumindest wenn ich mich nicht verrechnet habe) Dacht ich’s mir doch… 😉

Mit dem Fahrrad zur Arbeit? Kein Problem: Einfach 9,79 mg Uran 235 tanken und es läuft wie von selbst…

Da ich nicht nur 79 Mal mit dem Rad zu Arbeit gefahren bin, sondern auch gleichzeitig das Auto dabei habe stehen lassen, konnte ich einiges für den so ausgiebig beklatschten Klimaschutzplan unserer Administration tun. Etwas über 1 Tonne CO2 habe ich dadurch eingespart. Im Tausch könnte ich damit als einziger Passagier in einem A350-1000 38,32 km weit reisen. Wenn sich das mal nicht rentiert. Ah… oder ich könnte damit guten Gewissens 28,8 kg Rindfleisch verspeisen. Ob diese 28,8 kg jedoch reichen um meinen zuvor bezifferten Energieverbrauch zu decken? Ich rechne es lieber erst gar nicht aus – es reicht nicht! Was das grundsätzlich für unsere Art zu Leben heißt überlasse ich Eurer Phantasie.

Die CO2 Ersparnis durch mein Pendeln mit dem Rad zur Arbeit reicht nicht aus um genug Rindfleisch zu produzieren, das wiederum meinen Energiebedarf zum Radfahren deckt. Pervers!

Bei der beschriebenen Laufleistung bleibt im zweiten Jahr #bike2work nicht aus, dass sich der Verschleiß (am Fahrrad) bemerkbar macht. Durch den Tausch von Antriebskomponenten und Bremsbelägen komme ich dieses Jahr auf Verschleißkosten von 2,17 ct/km. Im Vergleich zu den beim PKW pauschal zu veranschlagenden 30 ct/km macht das, neben dem unglaublichen Spaß den die ganze Radfahrerei sowieso schon macht, auch bare Münze in der Brieftasche aus.

Und Du so? Hast Du in 2018 auch hin und wieder das Auto für den Weg zur Arbeit stehen lassen und hast stattdessen das Fahrradel genutzt? Falls ja würde ich mich freuen davon in den Kommentaren zu lesen! 🙂

3 Responses

  1. Franz
    | Antworten

    Super Nico – auf ein genau so tolles Jahr 2019!

    • nico
      | Antworten

      Danke Franz!
      Darauf hoffe ich auch! Dann auch wieder verstärkt mit dem MTB unterwegs. Habe da aktuell was auf der Pfanne… 😀
      Grüße und frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch!

      nico

  2. […] meiner #bike2work Statistik ist nachzulesen, dass ich 2018 an 79 Tagen das Auto gegen das Rad für den Weg ins Büro getauscht […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.