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Meine Erfahrungen nach 13.000 km Rohloff

eingetragen in: Buschfunk 4

Seit ca. 13.000 km bin ich nun mit meinem Norwid-Reiseradel mit einer Rohloff-Schaltungsnabe unterwegs. Als ich das Rad 2013 angeschafft habe, habe ich gleichzeitig Rohloff eine zweite Chance gegeben, da ich bereits einige Jahre vorher eine Rohloff an einem Freeride/Downhill Mountainbike verbaut hatte. Damals sollte die Rohloff eine gewisse Tourentauglichkeit des Mountainbikes ermöglichen ohne vorne auf eine Kettenführung verzichten zu müssen. Ja, auf solche Ideen kam man in Zeiten in denen noch jeder 1×11 Kettenschaltungen für puren Wahnsinn gehalten hat. Letztendlich hat die Rohloffnabe den Belastungen nicht Stand gehalten und ich habe auf 1×9-fach Kettenschaltung umgerüstet. Damals war das Thema Rohloff für mich eigentlich durch…

Okay,… 2013 sollte also ein Reiserad her. Nun gibt es genug positive Beispiele in denen die Rohloff erfolgreich für Reisen um die Welt problemlos verwendet wurde und unter diesen Radfahrern müssen ja auch zwangsläufig Personen dabei gewesen sein, die ihr Material nicht mit Samthandschuhen anfassen. Ich zähle mich jedoch selbst zu dem Personenkreis der recht schonend mit seiner Ausrüstung umgeht aber sie dennoch benutzt. 😀 Warum hat also die Rohloff bei meinem ersten Radel nicht gehalten? Ein Erklärungsversuch…

Die „Rohloff“ hat bei mir eine Vergangenheit, eine dunkle…

Die Rohloff besteht aus drei hintereinander geschalteten Plantengetrieben, die von einem recht voluminösen Aluminiumgehäuse eingehaust werden. An dem Aluminiumgehäuse werden wiederum die Speichen eingehängt, die dann mit dem Felgenring das Laufrad bilden. Seitlich ist das Gehäuse mit einem Deckel verschlossen der mit kleinen M4-Schräubchen verschraubt ist. Da die Gewinde direkt in Aluminium geschnitten sind kann man sie auch nicht sehr fest anziehen weswegen mit Schraubensicherungslack gearbeitet wird. Die gesamte Getriebeanordnung läuft auf einer Hohlachse die links die Schaltaufnahme und rechts die Ritzelaufnahme trägt (vereinfacht gesagt). Nun sind eben an diesen beiden genannten Teilen Achsplatten verschraubt. In der ursprünglichen Rohloffversion (die ich jetzt auch am Reiserad habe) schließen diese Achsplatten die Nabe zu den Seiten ab und tragen die Drehmomentabstützung. Ein Schnellspanner wird durch die Achsplatten und die Hochachse im Getriebeinneren hindurchgesteckt.

Bei der Rohloff an meinem Mountainbike hatte ich mich jedoch für die so genannten Touringschraubachsen entschieden. Mit diesen Schraubachsen wird die Nabe mit dem Rahmen verschraubt wie man es von früher an den Hollandrädern kennt. Ein Schnellspanner entfällt dann. Nun ist es aber so, dass durch die Touringachsen beim Rollen des Rades die gesamte Belastung (Umlaufbiegung) über den Nabendeckel, in dem eine Seite der Lagerung steckt, mit seinen kleinen, nicht sehr fest angezogenen Schrauben übertragen wird. Und eben das führte bei meiner ersten Rohloff dazu, dass sich diese Schrauben ständig lösten bis hin zu einem kompletten Öffnen des Getriebekörpers. Warum Rohloff das so anbietet kann ich nicht nachvollziehen. Als ich das Thema vor Jahren auf der Eurobike ansprechen wollte war die Diskussionsbereitschaft überschaubar. Naja… wie gesagt. Ich habe mich dann von der Nabe (nachdem sie bei Rohloff kontrolliert und neu gedichtet wurde!) getrennt.

In den wilden Zeiten unterwegs mit der Rohloff im Bikepark Bad Wildbad (2005)
In den wilden Zeiten unterwegs mit der Rohloff im Bikepark Bad Wildbad (2005)

Bei meiner jetzigen Nabe nutze ich einen Schnellspanner. Dieser zieht durch seine Vorspannung den Nabendeckel an den Nabenkörper heran. Ich gehe davon aus, dass ich dadurch nun keine Probleme mehr mit losen Schrauben am Nabendeckel habe. Die ursprüngliche Auslegung der Konstruktion ist eben doch immer die Beste. Das gilt meines Erachtens übrigens auch zum Thema interne und externe Schaltansteuerung, aber das gehört hier nicht her. 😉

Nun genug zu den alten Kamellen. Zurück zu meinen Erfahrungen nach 13.000 km Rohloff am Reiseradel.

Es gibt ausreichend Artikel die Vor- und Nachteile der Rohloff aufzählen, so wie beispielweise dieser hier, und daher möchte ich nur meine ganz subjektiven Eindrücke, unabhängig von irgendwelchen Marketingversprechen wiedergeben.

Positives

1) Absolute Unzerstörbarkeit

Okay… mit der Einschränkung, dass dieser Punkt für die Version der Nabe mit Schnellspanner und interner Schaltansteuerung gilt. In 13.000 km hatte ich bisher noch nicht einen Defekt.

2) Geniale Gangabstufung

Die 14 Gänge der Rohloff bilden zwar nicht die gesamte Spannweite einer Kettenschaltung ab, jedoch sind die Übersetzungsprünge zwischen den einzelnen Gängen immer konstant. So findet man ruck-zuck den passenden Gang und wenn es nur minimal bergauf oder bergab geht kann man mit einem Gangsprung reagieren um die Trittfrequenz konstant zu halten. Rühren im Getriebe fällt daher aus. 😉

3) Knackiges Schaltgefühl durch Rastung direkt im Getriebe

Dazu braucht man glaube ich nichts zu sagen, man merkt definitiv wenn der Gang drin ist…

4) Geringer Wartungsaufwand

Die Wartung an der Nabe beschränkt sich bei mir eigentlich auf ein Ölwechsel im Frühjahr jeden Jahres. Manchmal wird bissel mit dem Lappen dran rumgewischt, aber das ist eigentlich mehr Liebhaberei. 😉

5) Blitzschneller Gangsprung (über mehrere Gänge hinweg)

Dieser Punk ist wirklich ein Highlight der Rohloff. Man kann im Stand und innerhalb einer Sekunde quasi alle Gänge der Nabe durchschalten. Genial! Vor allem wenn das voll beladene Reiserad an der Ampel steht und man vor dem Anhalten vergessen hat herunter zu schalten.

Neben den Vorteilen der Rohloff gibt es aber auch einige Nachteile, die den ein oder anderen Käufer wohl im Nachhinein hätten gerne zur Kettenschaltung greifen lassen.

Negatives

1) Ausgeprägte Geräuschkulisse

Das gilt besonders für den 7. Gang. Wenn dieser eingelegt ist sind alle Zahnräder im Getriebe in Bewegung, was sich durch ein mahlendes Geräusch bemerkbar macht. Diverse Tests weisen zwar einen vergleichbaren Wirkungsgrad der Rohloff gegenüber einer Kettenschaltung nach, dennoch bleibt eben immer das Gefühl man würde etwas der Energie, die eigentlich in Vortrieb gewandelt werden soll, in Form von Geräusch verplempern. 😉 Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte empfehle ich die entsprechende Rohloff-Seite als Einstieg.

Seltsamerweise ist der 7. Gang bei mir mit beladenen Rad während einer Radreise der meistgefahrene. Beim Pendeln zur Arbeit fahre ich hingegen meist im 10. Gang der angenehm ruhig läuft. Wenn man jedoch schon 1-2 Stunden im 7. Gang tritt wünscht man sich schon fast einen etwas steileren Anstieg, um endlich aus diesem Gang heraus zu kommen. 😀

2) Ölen auf der Seite der Schaltansteuerung

Mega nervig und wirklich unverständlich, dass das nicht durch Rohloff in den Griff zu bekommen ist. Durch eine Entlüftungsbohrung im Inneren der Rohloff kann Öl in die Hohlwelle, durch die der Schnellspanner hindurchgesteckt wird, austreten. Notwendig ist die Entlüftungsbohrung, dass die Nabe auf Druckunterschiede, z.B. bei Flugreisen, Wetterumschwüngen oder extremen Höhendifferenzen reagieren kann. Sonst drückt es das Öl einfach überall aus der Nabe. Durch das Abstellen mit einem Ständer auf der linken Radseite läuft dieses Öl dann auf der Seite der Schaltansteuerung heraus und benetzt das gesamte Ausfallende. In Verbindung mit Staub gibt das dann eine widerliche Pampe. Rohloff schreibt im Handbuch dazu übrigens folgendes:

Ölundichtigkeiten: Ölspuren an der Achse des Schnellspanners
Die Getriebeentlüftung erfolgt über die Innenbohrung der Getriebeachse. Ölspuren an der Achse des Schnellspanners sind daher unbedenklich.

Also technisch unbedenklich, Umweltethisch (jaa! Das gibt Ölflecken im Keller!) und putzfimmelmäßig jedoch irgendwo zwischen Zahnschmerzen und SUV angesiedelt.

3) Einstellen des Drehgriffs

Den Drehgriff wirklich exakt so einzustellen, dass das Spiel in einem erträglichen Rahmen bleibt, der Schaltwiderstand gering und auch die Schaltanzeige exakt auf den Gangnummern zum Liegen kommt ist ein wahres Geduldsspiel. Bedingt ist das Ganze durch die Gangrastung in der Nabe und nicht, wie bei Kettenschaltungen, im Schaltgriff. Vermutlich bin ich da einfach ein bisschen zu empfindlich.

4) Reparaturen am Getriebe sind nur durch Hersteller möglich

Wie erwähnt sind in den 13.000 gefahrenen Kilometern noch keinerlei Defekte an der Nabe aufgetreten. Sollte jedoch das Getriebe einmal blockieren oder sich nicht mehr schalten lassen ist man geliefert. Reparaturen sind aufgrund der Komplexität und den nicht erhältlichen Ersatzteilen nur über den Hersteller direkt möglich. Dieser bietet zwar weltweit einen Service an, der ist aber aufgrund der Postwege immer mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. Für Selbstschrauber und Weltenbummler definitiv ein zu berücksichtigender Nachteil. Bekommt man Schaltwerke für Kettenschaltungen doch weltweit fast an jeder Ecke.

5) Kettenspannung ist annoying

So schön eine gerade Kettenlinie und verschiebbare Ausfallenden auch sind. Wenn man jahrelang Kettenschaltung gefahren ist wird einem mit der Rohloff mal wieder bewusst, dass sich Fahrradketten doch recht eindrucksvoll über ihre Lebensdauer längen. Besonders dann wenn die Ketten neu oder von durchschnittlicher Qualität sind. Auch bei der Kettenschaltung ist dies natürlich der Fall. Allerdings wird das durch den Schaltwerkkäfig, der ja die unterschiedlichen Kettenlängen bei den verschiedenen Gängen ausgleicht nicht wahrgenommen. Für mich bedeutet das etwa alle 500-700 km die Kettenspannung anpassen zu müssen.

Würde ich wieder eine Rohloff kaufen?

Ich denke das ist die Kernfrage nach 13.000 km. Obwohl ich wie eingangs beschrieben schon etwas Rohloff-vorgeschädigt bin kann ich sie mit „Ja, aber…“ beantworten. Eine Rohloff am Reiserad mit Schnellspanner und interner Schaltansteuerung und besonders keinen Tandemachsen (!) ist wirklich ein tolles Schaltungskonzept und genau für diesen Einsatzzweck würde ich es wieder kaufen. Bei einem Mountainbike würde ich jedoch sofort zur Kettenschaltung greifen.

Übrigens, ob durch die gerade Kettenlinie die Kette weniger verschleißt kann ich nicht definitiv bestätigen. Was ich allerdings festgestellt habe ist, dass qualitativ hochwertigen 1-fach Ketten (z.B. KMC X1) zwar länger halten mögen, sind aber auch doppelt so teuer wie eine Pillepalle HG-53 von Shimano. Also rein von den Kosten zeigt die Rohloff keine Vorteile gegenüber einer Kettenschaltung. Berücksichtigt man den Kaufpreis der Rohloff ist sie sowieso auch wirtschaftlicher Unsinn. 😉

Und Du so? Hast Du auch schon Erfahrungen mit einer Rohloff sammeln können oder hast Dich mit dem Kauf einer Rohloff beschäftigt? Siehst Du die Rohloff kritisch oder als die perfekte Schaltung für ein Fahrrad?

4 Responses

  1. Marcus Busch
    | Antworten

    Hallo Nico,

    auf der Suche nach Kungsleden Infos stolpere ich gerade über Deinen Rohloff Bericht; sehr interessant.

    Ich fahre z.Z. auch meine 2. Rohloff Nabe auf meinem 2. S-Pedelec. Bei beiden Naben hat es nach ziemlich genau 15000 km an der linken Seite (externe Schaltansteuerung) mit den Ölundichtigkeiten angefangen; heißt Öl tropft beim abgestellten Fahrrad ab. Ja, auf dem Kellerboden liegt deshalb immer ein Papiertuch.

    Da nun schon bei beiden Naben diese Ölundichtigkeit erst nach 15000 km begann, kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass dies mit der Entlüftungsbohrung zusammenhängt. M.M. wird da ein unterdimensionierter Simmerring undicht. Ich hatte das bisher auf die höhere Belastung beim S-Pedelec zurückgeführt, aber es scheint ja auch bei normalen Fahrrädern so aufzutreten.

    Ich überlege, die Nabe an Rohloff zur Revision zu senden. Aber da ich 10000 km jährlich fahre, müsste ich mir dann ja alle 1,5 Jahre ein neues Laufrad bauen lassen, da die nur die Nabe im Werk sehen wollen. Mehrere Wochen Ausfall sind für einen Alltagsradler auch nicht wirklich akzeptabel. Die Nabe funktioniert sonst wirklich toll und bietet einen hohen Schaltkomfort bei geringem Wartungsaufwand. Diese Ölundichtigkeiten sind ein ärgerlicher Mangel.

    Ansonsten kann ich Deine Erfahrungen voll bestätigen. Der 7. Gang nervt in der Tat. Beim S-Ped ist man in der Ebene üblicherweise in höheren Gängen unterwegs. Im Urlaub mit Gepäck fahre ich aber meist ohne Motor und hänge dann auch oft im 7. Gang rum. Man ist irgendwie immer im Mittelpunkt des Geschehens und fühlt sich ständig angestarrt.

    Viele Grüße

    Marcus

    • nico
      | Antworten

      Hi Marcus!
      Inzwischen führe ich die Ölundichtigkeit auf einen zu höhen Ölstand nach dem Ölwechsel zurück. Die Nabe tropft am Anfang regelrecht (auch ich habe einen Lappen im Keller unter dem Hinterrad liegen), dann schwitzt sie und irgendwann hört die Leckage ganz auf. Woher kommt nun der höhere Ölstand nach dem Ölwechsel? Ganz einfach, man kann gar nicht das gesamte Spülöl incl. dem Altöl aus der Nabe wieder absaugen. Selbst wenn man die Nabe mit der Ölwechselöffnung nach unten über Nacht stehen lässt bekommt man nicht alles heraus. Zuviel Öl haftet an den unzähligen Zahnrädern und anderen Teilen in dem Inneren der Rohloff.
      Daher bin ich dazu übergegangen nicht mehr die ganzen 25ml Ganzjahresöl einzufüllen sondern nur 15ml. Dann hat sich das auch mit der Leckage erledigt. Für mich total unverständlich, dass Rohloff dazu keinen Hinweis heraus gibt.
      Das soll aber nicht heißen, dass die Leckage bei Dir auf jeden Fall auch darauf zurück zu führen ist. Bei Ölundichtigkeiten ist Rohloff bekannt dafür sehr kulant die Nabe neu zu dichten. Ein Ausspeichen ist meines Wissens nach nicht notwendig.
      Grüße und weiterhin gute Fahrt!

      nico

  2. Bernd Akashi
    | Antworten

    Hallo zusammen!

    Ein sehr interessanter Bericht, vielen Dank. Ich bin erst seit Anfang 2020 zur Rohloff-Fraktion gewechselt. Dazu hatte ich mir ein Trekking-Fahrrad zugelegt. Leider musste ich feststellen, dass der Rahmen (es war ein Gebrauchtkauf) aufgrund der Heck-Geometrie nicht tourentauglich ist. Aber das steht auf einem anderen Blatt und hat nichts mit der Rohloff-Nabe ansich zu tun.
    Das Fahrrad und die Nabe waren jedoch nachweislich nahezu neuwertig. Ich finde die Gangabstufung und das zackige Schalten sehr vorteilhaft, und mit der Gesamtübersetzung bin ich bis dato immer gut ausgekommen. Da das Fahrrad viele Jahre neu und ungenutzt beim Vorbesitzer im Keller stand, habe ich zuerst einen Ölwechsel machen lassen…..seit dem nervt die Nabe mit immerwährender Inkontinenz. Meine Anfrage bei Rohloff wurde promt und zügig beantwortet…es sei nicht weiter tragisch. Das Öl in der Nabe sei in erster Linie auch gar nicht zum Schmieren da, sondern um die Geräuschbildung zu reduzieren. Rohloff garantiert sogar, so schrieb mir der freundliche Herr, dass die Nabe völlig ohne Öl und bis zu einem Jahr ihre 5000 km leistet. Wieder etwas gelernt.
    Weiter finde ich den Schaltübergang vom 8. in den 7. Gang teilweise sehr hakelig. Unter Last ist das Herunterschalten teilweise sogar gar nicht möglich, da braucht es eine kurze Tretpause. Da ich keine Referenz-Erfahrungen haben, kann ich nicht sagen, ob da normal ist oder nicht. Die Geräusche sind unterhalb des 8. Ganges auch ordentlich hörbar, aber das stört mich nicht wirklich.
    Jetzt werde ich mir Gedanken machen, ob ich die Nabe in meinen bewährten und zuverlässigen Kettenschalter verpflanze (falls dies denn technisch möglich ist) oder ob ich Ausschau nach einem tourentauglichen Rahmen mit Rohloff-Vorbereitung halte und das gesamte Drumherum umbaue. Das eilt aber alles nicht, von daher kann ich mir noch in Ruhe etwas überlegen.
    Woran ich mich, rein gedanklich, noch gewöhnen muss: Was ist, wenn die Nabe einen Defekt hat? Dies ist einem Bekannten auf seiner Spanien-Reise passiert. Die Nabe schaltete nicht mehr, etwas war kaputt gegangen. Dies bedeutete das Laufrad auszubauen und dies nach Deutschland zum Rohloff-Service zu fliegen. Der Schaden wurde zwar sofort und umgehend behoben, aber es waren drei Tage verloren. Plus Flug und Transportkosten. Ersatzteile für eine Kettenschaltung bekomme ich nahezu bei jedem Dorfhändler. Diesen Aspekt sollte man auch nicht völlig außen vor lassen. In diesem Sinne allzeit gut Fahrt 🙂

    Gruß
    Bernd

  3. Alexander
    | Antworten

    Meine Erfahrung mit dem Internen Schaltwerk Sind nicht die besten irgendwann geht der Schaltzug ohne Vorwarnung kaputt und man steht mit einem Gang da.
    Externe Steuerung soll da viel unkomplizierter sein.

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