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#bike2work 2019 – Die Statistik

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Das dritte Jahr in Folge habe ich öfters das Auto stehen gelassen und mein Reiserad für den Weg ins Büro verwendet. Dabei kam auch in 2019 wieder einige Kilometer zusammen, die ich quasi als bezahlte Grundlagenausdauer sammeln konnte.

bike2work 2019 Statistik

Ziel war, wie auch in 2019, 5000 km mit dem Rad zu fahren. Das entspricht bei meiner Pendelstrecke von 35 km 72 Fahrten mit dem Fahrrad. Anders als in 2018 habe ich in 2019 mit 5.040 km eine ziemliche Punktlandung gemacht.

Nur noch an vier Tagen ins Büro

Grund für die 9% weniger ist sicherlich darin zu suchen, dass ich seit April 2019 meine Arbeitszeit um einen Tag verkürzt habe. Ja, ich bin aktuell nur von Montag bis Donnerstag bei meinem Arbeitsgeber berufstätig und bereue es seitdem keine Minute. Den freien Freitag nutze ich entweder für Sport oder andere kleinere Projekte, um die ich mich kümmern möchte.

Dadurch fällt natürlich auch 1/5 der Fahrstrecke weg. Wenn man es also auf die Arbeitstage bezieht bin ich im vergangenen Jahr eigentlich anteilig öfters mit dem Rad gefahren, als in den Jahren zuvor.

16,6% der Tage waren Regenfahrten

Wie auch in 2018 habe ich die Regenfahrten erfasst. Als Regenfahrt gilt immer dann ein Tag wenn ich auf dem Hin- oder Rückweg gezwungen bin anzuhalten um Regenkleidung anzulegen. D.h. es braucht dann schon ein bisschen mehr als nur ein paar verirrte Tropfen. Letztes Jahr habe ich auf 16,6% der Tage einen Regenschauer erlebt. Für mich eigentlich noch voll im grünen Bereich, zumal ich kaum noch Rücksicht auf den Wetterbericht genommen habe und so auch bei hoher Regenwahrscheinlichkeit aufs Rad gestiegen bin.

334 kg Steinkohle gespart… 😉

In den 252 h, die ich auf dem Fahrrad saß, habe ich 944,6 kg CO2 gegenüber dem Auto eingespart. Das entspricht in etwa 334 kg Steinkohle. Das tut meinem CO2-Fußabdruck, auf den der Mainstream ja gerade so erpicht ist, gut. Auch wenn ich ihn andererseits mit meinen dämonischen Fernreisen nach Skandinavien wieder in weltenzerstörenden Dimensionen katapultiere…

3,8 Ct pro km

Über das gesamte Jahr erfasse ich die Kosten, z.B. durch Ersatzteile, Kleidung usw., die bei der Nutzung des Fahrrads entstehen. Im vergangenen Jahr machte sich verstärkt die inzwischen große Laufleistung des Fahrrads bemerkbar. Daher fielen einige größere Reparaturen wie Innenlager, Steuersatz und Reifen an. Dazu noch Kleinzeug wie Kette, Ölwechsel an der Rohloff und neue Bremsbeläge vorne sowie hinten. In Summe kam ich so auf 190 EUR Ersatzteile was Verschleißkosten von 3,8 Ct/km ergibt. Nicht berücksichtigt ist, dass ich im August nochmals 1000 km mit dem Reiserad auf Island unterwegs war. In 2018 kostete ein Kilometer im Vergleich dazu 2,17 Ct.

Und in 2020?

Tja, was bleibt ist ein Ausblick in 2020. Natürlich habe ich auch in diesem Jahr vor wieder reichlich Grundlagenausdauer auf dem Fahrrad zu sammeln. Die Vorteile überwiegen nicht nur monetär sondern vor allem auch bei meinen anderen Outdooraktivitäten, bei denen ich so immer eine solide Trainingsgrundlage habe. Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt und so muss ich auch zugeben, dass ich gerade in den vergangenen Wochen ein ziemliches Motivationsproblem habe. Es mag zum einen daran liegen, dass ich sowohl morgens als auch abends im Dunkeln in Summe 3,5 h auf dem Fahrrad sitze. Da werden irgendwann einfach Hände und Füße kalt und man ist froh wenn man endlich unter der Dusche steht.

Nichts desto trotz habe ich mir auch für dieses Jahr mit 5000 km ein ambitioniertes Ziel gesetzt und ich hoffe, dass sobald die Sonne morgens wieder über den Horizont steigt und ich in den Sonnenaufgang radeln kann, auch die Motivation wieder zurückkehrt. 🙂

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