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Unpacking: Primus OmniLite Ti

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omniliteti_verpackungsinhalt Bei diesem Artikel möchten wir auf unserem Blog etwas Neues probieren, ein „Unpacking“. Die Tage haben wir unseren neuen Kocher erhalten: Einen Primus OmniLite Ti, den wir für einen vergleichsweise kleinen Preis ordern konnten. Beim OmniLite Ti handelt es sich, wie bei bei dem schon lange Zeit erhältlichen OmniFuel, um einen Mehrstoffkocher, den man mit Gas, Benzin, Kerosin, Petrolium und Diesel betreiben kann. Der Hauptunterschied zwischen dem OmniLite Ti und den OmniFuel ist, dass der OmniLite Ti aus Titan gefertigt ist und so im Bezug auf den Kocher 50% Gewicht einspart. Der restliche Lieferumfang ist identisch und besteht aus (die Gewichte der Teile sind selbst ermittelt; siehe Bilder):

  • Kocher mit Stahlflexleitung – 221g
  • Brennstoffflasche 0,35l incl. Verschluss (leer) – 107g
  • Pumpe – 103g
  • 3x Düse in verschiedenen Durchmessern
  • Werkzeug – 40g
  • Windschutz – 87g
  • Transporttasche – 143g
  • Silikonfett

omniliteti_brennerkopfZuerst ein paar Sätze zum Funktionsprinzip. Ich denke nur wenn man das verstanden hat kann man den Kocher sinnvoll warten und auch im Fall der Fälle unter Feldbedingungen instant setzen. Nutzt man Gas als Brennstoff ist das Funktionsprinzip mit jedem normalen Gaskocher identisch. Man dreht das Ventil auf und zündet den Kocher an – läuft.

Nutzt man flüssige Brennstoffe wird dieser im Brenner zuerst verdampft und anschließend nach Austritt aus der Düse verbrannt wie bei der Verwendung von Gas. Ist der Kocher bei Inbetriebnahme noch kalt muss er daher vorgeheizt werden. Dazu ist unter dem Verampfer, in den die Düse eingeschraubt ist, ein Flies omniliteti_werkzeugangebracht, das zu erst mit Brennstoff getränkt wird. Nach dem Anzünden des Flies erhizt die einfache Flamme den Verdampfer. Ist dieser etwa 40 sek. vorgeheizt wird das Ventil vorsichtig aufgedreht und der Kocher sollte starten.

Je nach verwendedetem Brenstoff muss vorher die passende Düse montiert werden. Das mitgelieferte Werkzeug bietet alle notwendigen Schlüssel zum Tausch der Düsen und zum Reinigen dieser.

Der Kocher besteht hauptsächlich aus Titan und Messing und ist gut verarbeitet. Beim ersten Zerlegen habe ich jedoch noch einige Messingspäne entdeckt. Weiterhin liegt ein Verschluss bei mit dem die Brennstoffflascheomniliteti_ventil für den Transport verschlossen werden kann.

Die Transporttasche hingegen ist nicht sonderlich gelungen. In meinen Augen ist sie viel zu groß und vorallem zu schwer. Sehr positiv fällt das Dosierventil am Kocher auf. Es handelt sich hierbei um einen Drahtbügel der für den Transport an den Kocher angeklappt werden kann und auch mit Handschuhen gut bedienbar ist.

Durch die niedrige Bauform des Kochers sollte es im Betrieb mit Topf, anders als die meisten Gaskocher mit angeschraubter Kartusche, keine wackelige Angelegenheit werden.

Leider ist der Kocher alles andere als günstig. Daher lohnt es sich vor der Beschaffung auf dem Vergleichsportal Outdoordeals.de vorbei zu schauen. Dort findet Ihr sicherlich einen Onlineshop in dem Ihr den Kocher „günstig“ beziehen könnt: Primus OmniLite Ti

4 Responses

  1. […] Im Lieferumfang enthalten sind zwei Topfauflagen (dadurch können auch kleine Tassen auf den Kocher gestellt werden), eine Baumwolltasche und eine kurze Anleitung. Das Gewicht wurde vom Hersteller mit 260 Gramm angegeben. Von mir wurde er mit 259 Gramm gewogen. Somit ist er deutlich leichter als der von uns bereits auf der Hardangervidda genutzten Primus OmniLite Titankocher. […]

  2. […] leichten Alu-Topf (meist reicht ein Topf vollkommen aus) und einen leichten Kocher wie z. B. dem Primus OmniLite Ti lässt sich zusätzlich Gewicht im Gepäck […]

  3. […] Benzinfüllung sind einfach bleischwer und absolut nicht zeitgemäß. Im Vergleich dazu wiegt mein Primus OmniLite Ti mit Pumpe und Brennstoffflasche […]

  4. […] macht einen stabilen Eindruck und sollte auch einen schwereren Stahltopf aushalten. Bei meinem Primus OmniLite Ti bin ich da skeptischer. Im Deckel ist eine Anleitung, jeweils ein Halter für einen […]

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