Mein Reisemobil – Standheizung und weitere Details

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Inzwischen befinde ich mich tatsächlich auf der Zielgeraden meines Reisemobilausbaus auf T5 Basis. In den letzten Tagen konnte ich die letzte große Baustelle abschließen, den Einbau der Standheizung. Ursprünglich wollte ich dein Einbau eigentlich selbst vornehmen. Da ich aber keine Hebebühne auftreiben konnte, die ich für 1-2 Tage hätte belegen können, bin ich am Ende bei Christoph von syncroexplorer.de gelandet. Soweit ich das aktuell beurteilen kann hat Christoph wirklich tolle Arbeit geleistet und sich auch sehr viel Mühe gegeben mir zu erklären wie er den Einbau vornimmt. Wer mich kennt weiß, dass ich in Sachen Korrosionsschutz ein bisschen empfindlich bin… 😉

Wenn Ihr also mal etwas an Eurem T3-T6 zu tun habt das außerhalb Eurer Möglichkeiten liegt, ab damit zu Christoph!

2kW Standheizung von Planar

Nach langem Vergleichen und Recherchieren von Erfahrungswerten habe ich mich für eine Luftstandheizung der Marke Planar entschieden. Die Planar 2D ist von den Abmaßen baugleich mit den bekannten Modellen von Webasto und Eberspächer. Für knappe 500 EUR kommt sie mit sehr viel Zubehör daher, dass für den Einbau notwendig ist. Das Preisleistungsverhältnis gegenüber den zwei großen Mitbewerbern ist also super! Das man bisher von keinen negativen Erfahrungen mit der Heizung im Internet liest hat mich zusätzlich bestärkt zu einer Planar zu greifen.

Da ich unter meinem Beifahrerdoppelsitz eine Drehkonsole verbaut habe, gestaltet sich die Verrohrung der Warmluft ein bisschen aufwändiger als bei der „Standardnachrüstlösung“. Bei dieser gelangt man durch einen Stopfen im Unterboden unterhalb des Sitzes mit der Warmluftleitung in das Fahrzeug. Bei meinem Fahrzeug wurde hingegen die originale VW-Verrohrung in der B-Säule nachgerüstet. So wird ein kleiner Teil der Warmluft nach vorne in den Fahrerbereich geleitet, das Gros geht jedoch in den Wohnbereich. Ich hoffe das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass auch vor dem Vorhang, der Wohn- und Fahrerbereich abtrennt, im Winter die Frontscheibe zumindest im Ansatz abgetaut wird. 😉

Die originale VW-Lüftungsöffnung der Standheizung in der B-Säule.

Wie ich finde kann sich das Ergebnis wirklich sehen lassen! 🙂

Nachdem der Einbau der Standheizung durch Christoph erledigt war, habe ich meinen bereits im Vorfeld verlegten Kabelbaum angeschlossen und das Bedienpanel der Heizung an seinen finalen Platz am Schrank des Wohnbereichs verlegt. Das OLED-Bedienelement der Planar bietet unter anderem die Möglichkeit mehrere Timer zu programmieren. So sollte es mir an kalten Wintermorgen möglich sein bereits in einem warmen Bus aufzuwachen… Ein Traum! 😀

Der bereits gelegte Kabelbaum für die Heizung wurde mit Flachsteckern in der Fahrersitzkonsole angeschlossen und durch Schrumpfschlauch gesichert. Dadurch kann im Fehlerfalle der Kabelbaum wieder getrennt und die Sitzkonsole komplett ausgebaut werden.

Die Regelung der Heizleistung erfolgt über einen im Bedienpanel integrierten Temperatursensor. Ich bin gespannt wie gut sich die Heizung bewähren wird!

Das Bedienpanel an seinem finalen Platz am Schrank des Wohnbereichs.

Befestigungspunkte im Innenraum

In einem früheren Artikel habe ich bereits über nachgerüstete Kleiderhaken berichtet. Allerdings zeigte sich diese Lösung noch bei weitem nicht ausreichend. Eine weitere Möglichkeit um Kleidung oder Material im Innenraum zu befestigen musste her! Eine schicke Lösung, die ich aufgeschnappt habe ist das Montieren von Bohrlaschen aus dem Kletterbereich. Befestigt habe ich die sechs Bohrlaschen mit M5 Einzugsmuttern in den Löchern der Dachhimmelbefestigung. Sehr schnieke und flexibel wie ich finde. Einen Standplatz würde ich aber trotzdem nicht daran einrichten. 😀

Bohrlaschen aus dem Kletterbereich.

Da die Laschen immer gegenüber montiert sind, kann ich im Notfall auch mal eine Wäscheleine kreuz und quer im Bus spannen und die Standheizung so richtig aufdrehen… 😀

Griffe an der Bettverlängerung

Ein weiteres realisiertes Detail ist gegenüber den bisherigen Ergänzungen richtig unspektakulär, ich erwarte mir jedoch einiges davon! 😉

Zwei an der Bettverlängerung befestigte Gurtbänder sollen mir das Abschlagen des Bettes am Morgen vereinfachen. Bisher musste ich immer in sehr unvorteilhafter Position die Bettverlängerung aus ihrer Arretierung heben und nach hinten schieben. Dies sollte nun um einiges komfortabler gehen.

Zwei Gurtbänder zum einfacheren Handeln der Bettverlängerung (hier im abgebauten Zustand gezeigt).

Tja und was kommt als nächstes? Ich muss noch ein bisschen Pfusch beseitigen und dann erfolgt hoffentlich die schon lange geplante Schlossbesichtigung! 😀

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