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Iceland Divide on Bikes

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In der Vergangenheit habe ich es mir ja schon einige Male zu Eigen gemacht, vor einer größeren Tour hier auf meinem Blog einige Zeilen dazu zu schreiben. So auch diesmal…

Mit den Reiserädern nach Island

Nach Island soll es wieder gehen. Jedoch nicht mit Ski oder Rucksack, sondern zum ersten Mal mit dem Reiserad und daran Packtaschen. Und noch ein Novum stellt sich auf dieser Reise vor! Nachdem ich in den vergangenen Jahren zumeist Solo unterwegs war habe ich nun für die kommenden 4 Wochen auf Island eine Gefährtin begeistern können! Und darüber bin ich mal sowas von mega happy! 🙂

„Simone, willkommen an Bord!“

Simone, mindestens so radverrückt wie ich und auch nicht ganz radreiseunerfahren, möchte das große Wagnis eingehen mit mir im August 4 Wochen in einem Zelt, bei horizontalem Regen, unerbittlichem Gegenwind aber bestimmt auch einiges an Sonnenschein Island zu durchqueren. Ich ziehe meinen Hut und sage: „Simone, willkommen an Bord!“

Unsere geplante Route

Kein Quietscheentchen, sondern die Route von Iceland Divide
Kein Quietscheentchen, sondern die Route von Iceland Divide

Iceland Divide nennen wir diese Reise für unsere Berichterstattung, die nun auch in der Mehrzahl geschrieben wird. 😉 Auch wenn dieser Titel schon 10.800.000 Ergebnisse auf Google liefert, trifft er doch den Nagel auf den Kopf. Wir möchten Island einmal in der Mitte über die bekannte Hochlandpiste Sprengisandsleið zerteilen durchqueren. Zwar ist der Sprengisandur für Radreisende bei Leibe kein weißer Fleck mehr auf der Landkarte, aber er ist und bleibt eine nicht alltägliche Herausforderung, die auf dem Kontinent ihres gleichen sucht!

Auf Hochlandpisten soll es durch den Sprengisandur bis nach Akureyri gehen
Auf Hochlandpisten soll es durch den Sprengisandur bis nach Akureyri gehen

Nach der Durchquerung wird uns das Hochland in Akureyri wieder ausspucken. Von dort soll es anschließend in die Westfjorde gehen, von denen wir uns einige Tage auf den Reiserädern und in den Wanderschuhen abseits des auf Island abartig boomenden Tourismus erhoffen.

Vorher möchten wir jedoch der kleinen Stadt Dalvik auf der Trollhalbinsel einen Besuch abstatten. Mir ist die Halbinsel schon von meinen Skitourentrips in den Jahren 2018 und 2019 bekannt, aber ich bin gespannt wie sich die Halbinsel im Sommer präsentiert.

„Wo es uns gefällt, da bleiben wir. Und wenn es uns nicht gefällt? Bloß weg!“

Über kleine Seitenpisten aber auch hin und wieder über die Ringstraße geht es hierauf in die Westfjorde. Dort ist Ísafjörður, der größte Ort der Westfjorde, ein erstes Ziel. Für seine Shrimpsfischerei bekannt, werden wir spätestens dort an ein super Fischgericht gelangen. Anschließend bummeln wir je nach Lust, Wetter und Zeit entlang der Fjordstraßen. Ganz nach dem Motto: „Wo es uns gefällt, da bleiben wir. Und wenn es uns nicht gefällt? Bloß weg!“

Irgendwann schlagen wir dann in Flókalundur auf. Von dort schippern wir mit der Brjánslækur-Fähre nach Stykkishólmur. Ich fahre ja total gerne Boot! 😀 Ab Stykkishólmur heißt es dann erst einmal einige Tage Kilometer schruppen. Wir steuern auf den Gullni hringurinn zu. Der Gullni hringurinn ist aber wohl besser unter dem englischen Begriff „Golden Circle“ bekannt. Hier holen wir uns noch einmal die volle Dröhnung Touriboom ab, während wir die drei bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Island bestaunen wollen. Den Wasserfall Gullfoss, den Großen Geysir und die Thingstätte Þingvellir. Den Abschluss der Reise wird ein Kurzaufenthalt in Reykjavik machen. Ohne wäre eine Islandreise irgendwie nicht komplett. 😉

Nur mit diesen wenigen Pin Points und einer ungefähren Vorstellung des zeitlichen Ablaufes werden wir also gemeinsam 1500 km auf Island auf unseren Reiserädern zurück legen. Die uns erwartenden Höhenmeter stufe ich als unzählbar ein, weswegen ich mich auch erst gar nicht damit beschäftigt habe…

Zwischendrin werden wir sicherlich mal ein Lebenszeichen auf Facebook geben. Ein ausführlicher Bericht wird dann nach Ende der Reise im gewohnten Stil hier auf dem Blog folgen. Erfahrungsgemäß habe ich auf der Reise keine wirkliche Schreibmuse… da wird gereist und nicht getextet! 😀

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