Hardangervidda – Tag 7: Ziel Hellevassbu

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Hardangervidda_2013_Tag_7_01An diesem Morgen hängt der Nebel noch sehr tief über unserem Camp und dem daneben liegenden See Litlosvatnet. Dennoch starten wir gut ausgeschlafen den Kocher heute schon um 6:30 Uhr und sind somit schon um 8:30 Uhr bereit unsere Tour fortzusetzen.

Entlang des Westufers des Litlosvatnet geht es zunächst über große Steine. Kein kräfte-schonender Tagesauftakt aber dank des Frühstücks war der Weg gut zu meistern. 😉 Nach etwa 2 km zweigt der Weg ab und steigt zum ersten Pass an. Auf diesem Weg sind mehrere Brücken bei starkem Wind zu queren. Die Brücken haben hier keinen Handlauf mehr und sollten konzentriert überquert werden. Bei starkem Wind gar nicht so einfach.

Hardangervidda_2013_Tag_7_09Nachdem der erste Pass über ein kleineres Altschneefeld erreicht ist, geht es durch eine sehr karge Landschaft weiter nach Süden. Nicht einmal Gras wächst hier. Das einzige Grün zeigen Flechten die auf den unzähligen Felsen haften.

Der Weg bleibt wellig, führt aber tendenziell hinauf. Nach ungefähr zwei Stunden ist der höchste Punkt der Etappe erreicht. Anschließend muss noch ein weiterer etwas tiefer liegender Pass überquert werden. Ab diesem Punkt führt der Weg kontinuierlich hinab. Mit jedem Höhenmeter den wir hinabsteigen wird die Vegetation wieder dichter und grüner.

Nach guten fünf Stunden erreichten wir die Hütte von Hellevassbu. In der unmittelbaren Umgebung der Hütte finden sich keine Zeltplätze. Da mit dem Erreichen der Hütte Regen einsetzt nutzen wir eine kurze Rast um die Regenkleidung anzuziehen. Wir folgen dem Weg weiter an den Seen entlang und halten nach einem geeigneten Zeltplatz Ausschau. Nachdem wir eine weitere Hängebrücke hinter uns gebracht haben finden wir etwa einen Hardangervidda_2013_Tag_7_14Kilometer hinter der Hütte einen geeigneten Zeltplatz.

Da der Regen kontinuierlich stärker wird müssen wir uns mit dem Zeltaufbau beeilen. In Windeseile errichten wir unser Zelt und trotzen dem starken Wind. Das schöne Wetter der vergangenen Tage scheint nun endgültig passé zu sein.

Wir lagern unsere Ausrüstung trocken und verkriechen uns im Zelt. So verbringen wir unsere Zeit mit Lesen bis der Regen nachlässt. Erst gegen 19:15 Uhr macht der Regen eine kurze Pause, die wir zum Kochen und Abendessen nutzen. Durch den kalten Wind ist es außerhalb des Zelts jedoch sehr ungemütlich. Daher verkriechen wir uns schnell wieder in die warmen Schlafsäcke und hoffen auf besseres Wetter für die morgige letzte Etappe bis nach Haukeliseter.

Tourdaten:
Länge: 18,2 km
Höhendifferenz: 910 hm | Höhenprofil
Gehzeit: 5:20 h

Hier geht’s zum Bericht von Tag 8: Endspurt bis Haukeliseter

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